Tanz und Choreografie. Publikationen

Gitta Barthels verstärktes Interesse an Tanztheorie im Bereich der Choreografie und Vermittlung schlägt sich in Herausgeberschaften und Aufsätzen in Sammelbänden nieder.


Neuerscheinung Grundlagenwerk. Tanzpädagogik Tanzvermittlung

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Mit dieser umfassenden und für die Lehre didaktisch aufbereiteten Darstellung liegt nun auch für den deutschsprachigen Raum ein fundiertes Grundlagenwerk zum Themenfeld ästhetisch-kulturelle Bildungsprozesse im Tanz vor.

Der aktuelle Sammelband erschließt multidimensionale und transdisziplinäre Zugänge aus historisch-anthropologischer, bildungsphilosophischer, pädagogisch-psychologischer, sportwissenschaftlicher, künstlerischer und schließlich aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive.

Gitta Barthel verfasste die Begriffsbestimmung von „Choreografie“ im Glossar, sodass das Themengebiet auch für eine erweiterte Leserschaft offen ist.

Barthel, Gitta (2024): Choreografie. In: Obermaier, Michael/Steinberg, Claudia/Molzberger, Rita/Obermaier, Krystyna (Hrsg.): Tanzpädagogik – Tanzvermittlung. Grundbegriffe. Methoden. Anwendungsbereiche, Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn, S. 505-510.


Come as you are. Zeitschrift Schultheater. Ausgabe Tanzen

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Die Aprilausgabe der Zeitschrift Schultheater widmet sich dem Tanz. Der Beitrag von Gitta Barthel und Patricia Carolin Mai stellt partizipative Arbeitsweisen des zeitgenössischen Tanzes vor und zeigt anhand von praktischen Beispielen, wie bei der künstlerischen Arbeit auch Soft Skills gefördert werden. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Umgang mit Ergebnisoffenheit und Mehrdeutigkeit, Verstehen und Wertschätzen von Unterschieden, Empathie oder Schärfung der Selbstwahrnehmung u.v.a. werden bei den Lehrer:innen, Künstler:innen und Teilnehmerinnen weiterentwickelt und machen das soziale Potenzial der körperbasierten Kunstform Tanz sichtbar.

Die Grundlage des Artikels bildet das Erasmus+ geförderte Projekt Empowering Dance – The Soft Skills Teaching and Learning Approach, in dem sieben europäische Tanzhäuser und Hochschulen gemeinsam das digitale Guidebook Soft Skills in Dance entwickelt haben, das Tanzschaffende sowie Künstler:innen anderer Bereiche einlädt, sich mit der Vermittlung von Soft Skills als Teil ihrer künstlerischen und partizipatorischen Praxis vertiefend auseinanderzusetzen.

Zusätzlich zum Artikel beschreiben 4 Karteikarten Übungen, die im Unterricht oder in der Probe angewendet werden können und digital auch unabhängig von der Zeitschrift erhältlich sind.

Barthel, Gitta/Mai, Patricia Carolin (2024): Come as you are. Wie partizipative Tanzprojekte Soft Skills fördern. In: Schultheater Nr. 56/2024, Tanzen, Friedrich Verlag, S. 10-12.


Plattform für digitale Tanzvermittlung. Aktion Tanz

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Die Plattform Reconnect Participative Dance versammelt in den Jahren 2020 und 2021 gewonnenes Erfahrungswissen von professionellen Tanzvermittler:innen zur Arbeit mit Tanz im digitalen Raum

In Texten, Videos und Audiofiles erhalten die User vielfältige Informationen zu Beachtenswertem rund um digitale und hybride Tanzvermittlung. Die Plattform ist multimedial und multiperspektivisch angelegt und umfasst die Kapitel TransformationCirculationNetworkZoom-ToolsSpaces, Hybrid und Self-Care mit künstlerischen, technischen, sozialen und gesundheitlichen Aspekten. Dabei geht es sowohl um die Perspektive der Tanzschaffenden als auch um die der Teilnehmenden/Mitwirkenden.

Inhaltliche Systematisierung der Plattform und Text: Dr. Gitta Barthel, Wiebke Dröge, Andrea Marton. Support: Jo Parkes, Pascal Sangl

Veranstalter
Aktion Tanz – Bundesverband Tanz in Bildung und Gesellschaft e.V.


MoVeLY. Mit Kindern Bewegung entdecken. Ein Karten-Set

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Dieses liebevoll von Hand illustrierte Karten-Set mit 41 somatisch fundierten Bewegungseinheiten für den (Schul-)Alltag gibt Anregungen für eine spielerische und künstlerische Auseinandersetzung mit Somatik, Neurobiologie und zeitgenössischer Tanzkunst. Es versammelt sorgfältig aufeinander abgestimmte Bewegungseinheiten, Wahrnehmungsspiele und Körpererfahrungen. Im Booklet finden sich Informationen zur Anwendung des Karten-Sets und zum Aufbau der Karten. Zusätzlich werden darin zentrale Begriffe sowie alle Unterkategorien alphabetisch geordnet erläutert. Quellen- und Literaturhinweise ermöglichen ein erweitertes Eintauchen in die praktischen, somatischen und neurobiologischen Hintergründe des Materials.


Entwickelt und geschrieben von
: Lucia Glass und Marlene Janzen

Konzeptionelle Beratung: Dr. Gitta Barthel

Bestellung MoVeLY. Das Kartenset


Reflexive und kritische Choreografievermittlung. Publikation

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Der Text widmet sich künstlerischer Vermittlung als kritische Praxis im Feld der Kulturellen Bildung. Auf praxeologischem Wege spezifiziert er das Potential von Feedback und nimmt die darin angelegten Möglichkeiten der Reflexion für Lehrende und Vermittelnde in den Blick, die entstehen können, wenn die Beteiligten offen für einen auf Gleichberechtigung zielenden Austausch sind.

Barthel, Gitta (2019): Reflexive und kritische Choreografievermittlung in künstlerisch-edukativen Kontexten. In: Hardt, Yvonne/Stern, Martin (Hg.): Körper – Feedback – Bildung. Modi und Konstellationen tänzerischer Wissens- und Vermittlungspraktiken, München: kopaed, S. 224-248.


Choreografischer Baukasten. Das Buch. 2. Auflage

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Ob in der künstlerischen Praxis, in Master- und Bachelor-Studiengängen an Universitäten und Hochschulen, in Weiterbildungen, in Schulen oder im Kursbetrieb, auch die Buchversion ist in der tänzerischen und choreografischen Praxis nach wie vor gefragt, so dass der Choreografische Baukasten. Das Buch nun bereits in der zweiten Auflage erschienen ist.

Der Choreografische Baukasten, 2011 als tragbare Werkzeugkiste mit frei kombinierbaren, handlichen und für die tänzerische und choreografische Praxis entwickelten Modulheften erschienen, war schnell vergriffen. So erschien 2015 erstmals die Publikation »Choreografischer Baukasten. Das Buch«, welches die fünf Modulhefte Generierung, Formgebung, Spielweisen, Zusammenarbeit und Komposition sowie einen Essay und mehrere Interviews zu zeitgenössischer Choreografie versammelt. Es liefert Anregungen für erfahrene Choreograf/innen und Tänzer/innen sowie alle, die in Theater, Performance oder in therapeutischen Settings mit choreografischen Prozessen und Produktionen befasst sind.
Die dem Baukasten zugehörigen 33 Praxiskarten und der Leporello Bewegungsanalyse sind über die Webseite des Verlages abrufbar und können kostenlos für eine praxisnahe Umsetzung heruntergeladen werden.

Klein, Gabriele (Hg.) (2015): Choreografischer Baukasten. Das Buch (2. Aufl.), Bielefeld: Transcript.
Barthel, Gitta (zusammen mit Gabriele Klein, Esther Wagner) (2011): Choreografischer Baukasten (Hg. von Gabriele Klein), Bielefeld: Transcript.

PDF Download  Choreografischer Baukasten (PDF 1007 KB)


Choreografievermittlung als Erfahrungspraxis

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Tanzprojekte mit professionellen Choreograf/innen und heterogenen Gruppen aus Schüler/innen und Erwachsenen erfahren gegenwärtig wachsendes Interesse vieler Bevölkerungsgruppen sowie steigende Anerkennung seitens der Bildungspolitik. Der Beitrag erschließt diese Entwicklung auf der Folie des von Andreas Reckwitz formulierten „Kreativitätsdispositivs“ (Reckwitz 2012). Dieses koppelt den Wunsch nach kreativer Selbstentfaltung an einen Imperativ, der sich in Tendenzen des Bildungssystems wiederfindet. Bundesweite Programme zur Tanzvermittlung fördern zwar kreative Potenziale, instrumentalisieren aber gleichzeitig die Arbeit von Künstler/innen, um positive Output-Wirkungen bei den Mitwirkenden zu erzielen und gesellschaftlich relevante Schlüssel- und Transferkompetenzen auszubilden. Auf der Basis einer empirischen Forschung stellt der Beitrag Choreografievermittlung als selbstreferenzielle Erfahrungspraxis vor, die nicht als Wissenstransfer statfindet, sondern in multidirektionalen Prozessen von den Beteiligten situationsadäquat erzeugt wird. Dieser Befund wird argumentativ genutzt, um künstlerische Praxis in der Kulturellen Bildung in ihrer Selbstzweckhaftigkeit zu stärken. Wenn Vermittlung nicht zum Wissens- und Kompetenzerwerb, sondern als Erfahrungspraxis um ihrer selbst Willen praktiziert wird und diese empirische Erkenntnis in den Diskurs der Kulturellen Bildung Eingang findet, so kann dies einen Beitrag leisten, um ihrer Instrumentalisierung entgegenzuwirken.

Barthel, Gitta (2017): Choreografievermittlung als selbstreferenzielle Erfahrungspraxis. Tanzprojekte im Kontext des Kreativitätsdispositivs. In: Konietzko, Sebastian/Kuschel, Sarah/Reinwand-Weiss, Vanessa-Isabelle (Hrsg.): Von Mythen zu Erkenntnissen? Empirische Forschung in der Kulturellen Bildung, kopaed: München, S. 189-198.


Vermittlungspraktiken beim Choreografieren. Einblicke in Kunst als Vermittlungspraxis

Der Artikel betrachtet Tanz-in-Schulen-Projekte, die von Kunst aus gedacht und praktiziert werden – nicht von Pädagogik aus. Er zeigt die Vielfalt der Bedeutungsvarianten von „Vermitteln“ auf und bindet diese in den Diskurs der Tanzpädagogik und der Kritischen Kunstvermittlung ein.

Barthel, Gitta (2017): Vermittlungspraktiken beim Choreografieren: Einblicke in Kunst als Vermittlungspraxis. In: Zeitschrift für Theaterpädagogik, 33. Jg., Korrespondenzen, Heft 70, S. 8-10.


Choreografische Praxis. Vermittlung in Tanzkunst und Kultureller Bildung

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Vermittlung, Tanzkunst und Kulturelle Bildung stehen in engem Zusammenhang. Gitta Barthel stellt künstlerisch-kulturelle Projekte vor, in denen Choreograf_innen mit heterogenen Gruppen arbeiten. Sie erschließt Vermittlung als immanenten Bestandteil von Choreografie und liefert eine faszinierende Zusammenstellung von Vermittlungspraktiken und Aufmerksamkeitslenkungen. Theoretische Ausgangspunkte bilden die tanzwissenschaftliche Reflexion zu Praktiken des erweiterten Choreografiebegriffes und die Betrachtung des Bedingungsgefüges gegenwärtiger Tanzvermittlung aus der Perspektive des Kreativitätsdispositivs. Die in der praxeologischen Tanzwissenschaft verortete Studie trägt Erkenntnisse zur Tanzpädagogik ebenso wie zur Kulturellen Bildung bei.

Buch und E-Book für 34,99 Euro beim transcript Verlag erhältlich.

Barthel, Gitta (2017): Choreografische Praxis. Vermittlung in Tanzkunst und Kultureller Bildung, Bielefeld: transcript.

PDF Download  Flyer Choreografische Praxis Barthel 2017 (PDF 29 KB)


Choreografie vermitteln

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Der Textbeitrag von Gitta Barthel zu dem Sammelband behandelt Vermittlungsprozesse, die bei choreografischer Praxis im Kontext der Kulturellen Bildung stattfinden. Mithilfe eines praxistheoretischen Zugangs wird das Verhältnis von Tanzkunst, Tanzvermittlung, Choreografie und Kultureller Bildung aus der Perspektive des Kreativitätsdispositivs betrachtet.

Barthel, Gitta (2017): „Choreografie vermitteln. Eine praxeologische Untersuchung zu Tanzkunst und Kultureller Bildung“. In: Gabriele Klein/Hanna K. Göbel (Hrsg.): Performance und Praxis. Praxeologische Erkundungen in Tanz, Theater, Sport und Alltag, Bielefeld: transcript, S. 229-245.


Choreografische Praktiken im öffentlichen Raum

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Auf der Folie des erweiterten Choreografiebegriffes untersucht der Artikel die ortsspezifischen choreografischen Praktiken der Performance Hinter den Gärten von Isabelle Schad. Dabei steht das Interaktionsgefüge der Menschen und Artefakte, des Ortes und des Wetters im Zentrum des Interesses.

Barthel, Gitta (2015): Choreografische Praktiken im öffentlichen Raum. Vom Interaktionsgefüge der Partizipanden, in: Bäcker, Marianne/Schütte, Mechthild (Hg.): Tanz Raum Urbanität, Jahrbuch Tanzforschung Bd. 25, Leipzig: Henschel, S. 137-147.


Praktiken des Vermittelns zeitgenössischer Choreografie

Der Artikel geht der Frage nach, wie sich das Vermittlungsgeschehen in der Interaktion aller Beteiligten vollzieht und als exploratives, reflexives und emergentes Ereignis erzeugt wird. Anhand einer empirischen Forschung mit teilnehmender Beobachtung und videogestützter Ethnografie wird ein Verständnis von Tanzvermittlung vorgestellt, in welchem das Vermittelnde immanenter Bestandteil des Künstlerischen ist.

Barthel, Gitta (2015): Praktiken des Vermittelns zeitgenössischer Choreografie, in: Eger, Nana/Klinge, Antje (Hrsg.): Künstlerinnen und Künstler im Dazwischen. Forschungsansätze zur Vermittlung in der Kulturellen Bildung, Bochum, Freiburg: Projekt, S. 55-61.


Exploration: Der „Choreografische Baukasten“

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Dieser Artikel beschreibt Arbeitsweisen zeitgenössischer Choreografie aus dem Instrumentarium Choreografischer Baukasten. Praktische Anwendungsmöglichkeiten, das wissenschaftstheoretische und -methodische Konzept sowie Praktiken des Vermittelns werden vorgestellt. Kunstpraxis, Tanzwissenschaft und Tanzvermittlung verbinden sich.

Barthel, Gitta (zusammen mit Gabriele Klein) (2014): Exploration: Der „Choreografische Baukasten“, in: Bischof, Margrit /Nyffeler, Regula (Hg.): Visionäre Bildungskonzepte im Tanz. Kulturpolitisch handeln – tanzkulturell bilden, forschen und reflektieren, Zürich: Chronos, S. 115-119.


Choreografischer Baukasten. Spielweisen in zeitgenössischer Choreografie

In einer Kombination aus Vortrag und Praxisworkshop stellt Gitta Barthel das Vermittlungskonzept des Choreografischen Baukastens vor. Dieser oszilliert zwischen Kunst und Wissenschaft, Theorie und Praxis. In dem Artikel werden getanzte Passagen, vorgetragene Erläuterungen und projizierte Texte lebendig nachvollziehbar.

Barthel, Gitta (2013): 
Choreografischer Baukasten. Spielweisen in zeitgenössischer Choreografie, in: Bäcker, Marianne/Freytag, Verena (Hg.): Tanz Spiel Kreativität, Jahrbuch Tanzforschung Bd. 23, Leipzig: Henschel, S. 85-97.


Performative Buchpräsentation

Im Rahmen der Veranstaltung Choreographie-Akademie Hamburg stellt die Co-Autorin ihre Publikation Vom Tanz zur Choreographie. Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik vor. Die Einführung in Inhalte des Buches ist mit tänzerischen Elementen durchsetzt, Beschreibungen der choreografischen Arbeitsweisen sowie zeit-räumliche Abstraktionen von Gesten werden hautnah erfahrbar.

Zurzeit erleben Tanzproduktionen im außerprofessionellen Bereich einen enormen Auftrieb. Gleichzeitig entsteht ein wachsender Bedarf an praxisbezogener Fachliteratur zur Erarbeitung von Tanzstücken. Gitta Barthel und Hans-Gerd Artus setzen sich in ihrem Praxisbuch mit choreografischen Prozessen im Rahmen des Tanzunterrichtes auseinander. Es richtet sich an TanzpädagogInnen sowie Tanzende und führt in vielfältige Methoden zur Generierung von Bewegung ein. Themen, Arbeitsstrukturen, Prinzipien und Kompositionskriterien werden aufgefächert und bieten ein breites Spektrum an Handwerkszeug, das zur individuellen Umsetzung anregt. Künstlerische und pädagogische Blickwinkel verbinden und ergänzen sich dabei.

Veranstaltung
Choreographie-Akademie Hamburg. Choreographie in Frage stellen

Termin
12. April 2008

Ort
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel
Jarrestraße 20, 22303 Hamburg


Vom Tanz zur Choreographie – Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik

Dieses praxisorientierte Buch richtet sich an Tanzende und Tanzpädagog*innen, die nach Anregungen für Gestaltungsprozesse suchen. Es werden grundlegende choreographische Themenschwerpunkte sowie verschiedene Arbeitsweisen aufgefächert, die in Ausbildungen, Schulen, Kursen und Vereinen vielfältig anwendbar sind. Der darin enthaltene tanzpädagogische Vermittlungsprozess strebt nach einer Erweiterung und Vertiefung der tänzerischen Fähigkeiten, regt die Phantasie an und bietet vielfältiges choreographisches Handwerkszeug für die Gestaltung von Tänzen.

Dabei geht es u. a. um immer neue Antworten zu folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten existieren, um Bewegungsmaterial zu entwickeln? Wie kann Bewegung variantenreich und wirkungsvoll tänzerisch in Szene gesetzt werden? Was bringen die jeweils entwickelten Bewegungslösungen für den Zuschauer zum Ausdruck?


Aus dem Inhalt (Auswahl):

Spontanes Gestalten – Energie, Zeit, Raum – Improvisationsreise – Bewegungswiederholung – Zufall als Tanzgestalter – Bewegungsfolgen variieren – Kaleidoskop – Emotionsreise – Duo mit Körperkontakt – Kreativer Konflikt – Von der Improvisation zur Komposition –Improvisations-Laboratorium – Musik –Laboratorium – Kompositions-Laboratorium.

Barthel, Gitta/Artus, Hans-Gerd (2017): Vom Tanz zur Choreographie. Gestaltungsprozesse in der Tanzpädagogik, Oberhausen: Athena bei wbv.


Tanztechnik im Wandel

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Diese Publikation dokumentiert den gleichnamigen Getanzten Vortrag, den Gitta Barthel für die Tagung Zwischen Tanztechnik und Choreographie 2008 konzipierte. Der intermedial und performativ angelegte Vortrag zeichnet mit den Mitteln der Sprache, des Tanzes und projizierter Texte die Veränderung grundlegender Bewegungsaspekte vom klassischen bis zum zeitgenössischen Tanz nach. Darin reflektiert Gitta Barthel ihre Erfahrung als Tänzerin im tanzgeschichtlichen und -theoretischen Kontext.

Die Tanzpublikation verknüpft die vorgetragenen Textpassagen mit Beschreibungen der getanzten Praxisdemonstrationen sowie den projizierten Texten und macht die Performance für die Leser/innen nachvollziehbar.

Barthel, Gitta (2010): Tanztechnik im Wandel. Skript eines getanzten Vortrages, in: Lampert, Friederike (Hg.): Choreographieren reflektieren. Choreographie-Tagung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, LIT Verlag: Münster, S. 75–96.

PDF Download  Tanztechnik im Wandel G. Barthel 2010 (PDF 511 KB)


Intermezzo. Die Performanz des Rituals

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Gitta Barthel tanzte 1985 als Gast den Sacre du Printemps in der Choreografie von Pina Bausch am Tanztheater Wuppertal. In einem Interview erzählt sie der Tanzwissenschaftlerin Prof. Dr. Gabriele Klein ihre Erfahrungen bei der Probenarbeit und den Aufführungen.


Barthel, Gitta, Klein, Gabriele (2007): Intermezzo. Die Performanz des Rituals. Gabriele Klein im Gespräch mit Gitta Barthel, in: Klein, Gabriele/Brandstetter, Gabriele (Hg.): Methoden der Tanzwissenschaft. Modellanalysen zu Pina Bauschs „Le Sacre du Printemps“, Bielefeld: Transcript, S. 75-81.

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